Verheizte Heimat

mutbuergerdokus.de: „Ergänzend zu den hervorragenden Führungen von Naturführer und Waldpädagoge „Waldmeister“ Michael Zobel und Eva Töller durch den Hambacher Forst gibt es seit kurzem auch Wanderungen von Oliver Kanneberg (Betroffener) und Thomas Milika (Geograph) mit fachkompetenten Einblicken in die Lebensrealität von dem Untergang geweihten Dörfern nahe der Abbruchkante am Tagebau Garzweiler II. Die Exkursionen finden an jedem letzten Sonntag des Monats ab dem Dorfplatz Kuckum/Kuckumer Quellenweg statt. Festes Schuhwerk wird benötigt. Anmeldungen bitte unter verheizteheimat [at] gmx.de.“ Weiterlesen „Verheizte Heimat“

St. Albanus und Leonhardus in Manheim

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St. Albanus und Leonhardus in Manheim

Wikipedia: „St. Albanus und Leonhardus ist die römisch-katholische Filialkirche des Ortsteils Manheim der Kolpingstadt Kerpen im Rhein-Erft-Kreis (Nordrhein-Westfalen). Die Kirche ist unter Nr. 57 in die Denkmalliste der Kolpingstadt Kerpen eingetragen (siehe Liste der Baudenkmäler in Manheim) und gehört zur Pfarre St. Martinus Kerpen. Das Gotteshaus ist dem hl. Alban von Mainz und dem hl. Leonhard von Limoges geweiht. Zum 1. Januar 2013 wurde die Pfarrei St. Albanus und Leonhardus, Manheim, aufgelöst und der Pfarre St. Martinus in Kerpen zugeschlagen, da der Umsiedlungsort Manheim-neu auf dem Pfarrgebiet von Kerpen liegt. Die ehemalige Pfarrkirche wird um 2020 abgerissen werden, da der gesamte Ort dem Braunkohlentagebau Hambach weichen muss. Voraussichtlich im Jahr 2022 erreicht der Tagebau das Dorf.“
https://de.wikipedia.org/wiki/St._Albanus_und_Leonhardus_%28Manheim%29

Samstags um 17:15 Uhr finden noch regelmäßig Gottesdienste in der Kirche statt.
http://gemeinden.erzbistum-koeln.de/seelsorgebereich-kerpen-sued-west/pfarrnachrichten/bereich_west/

Kölner Stadtanzeiger: „Die vier mächtigen Glocken sollen ebenso mit umsiedeln wie einige der hölzernen Kirchenbänke und kunstvoll gestalteten Fenstermosaike. Auch der schöne Lindenbaum, den man vor 14 Jahren anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Pfarrkirche St. Albanus und Leonhardus feierlich gepflanzt hat, wird im neuen Manheim einen Ehrenplatz im Pfarrgarten bekommen. Vielleicht lässt man sogar zerkleinerte Backsteine aus dem alten Gotteshaus in den Beton der neuen Kapelle ein. Mit dem Rückgriff auf solche Erinnerungsstücke werde ein Wiederkennungswert geschaffen, Identität gestiftet und Heimatgefühl vermittelt, erklären die Architekten.“ – Quelle: http://www.ksta.de/2309056 ©2017

Kein schöner Land

Für die Bewohner von Manheim, die am Rande des Tagebau Hambach leben bzw. lebten und zum größten Teil bereits dem Tagebau gewichen sind, hat Hubert Perschke einen Bildband zu Manheim und seinen Bewohnern verlegt, um die Erinnerungen an das Dorf wach zu halten. Das Erinnerungsalbum „Mein Manheim“ ist käuflich zu erwerben.

Eine Ausstellung wird unter dem Titel „Vergangenheit – Verlust – Veränderung“ am Samstag, 9. September 2017 um 16:00 in Blankenheim eröffnet.
https://www.transition-initiativen.de/events/ausstellung-vergangenheit-verlust-veraenderung

Die Ausstellung „Ruhe, aber nicht in Frieden“ – Bilder aus dem Hambacher Forst von Hubert Perschke ging am Freitag, 12. Mai 2017, zu Ende.
https://gruene-juelich.de/2017/05/09/finissage-im-gruenen-buero/

BUBE DAME KÖNIG – Kein schöner Land

1.
Kein schöner Land in dieser Zeit
als hier das unsre weit und breit,
wo wir uns finden wohl unter Linden
zur Abendzeit.

2.
Da haben wir so manche Stund
gesessen da in froher Rund
und taten singen, die Lieder klingen
im Eichengrund.

3.
Dass wir uns hier in diesem Tal
noch treffen so viel hundertmal,
Gott mag es schenken, Gott mag es lenken,
er hat die Gnad.

4.
Nun, Brüder, eine gute Nacht,
der Herr im hohen Himmel wacht;
in seiner Güten uns zu behüten,
ist er bedacht!

Melodie und Text: Anton Wilhelm von Zuccalmaglio (1803–1869), nach einer älteren Melodie, in: Kretzschmer/Zuccalmaglio, Deutsche Volkslieder mit ihren Original-Weisen, Berlin 1838–1840
http://www.liederprojekt.org/lied29166-Kein-schoener-Land.html

Innovationsregion Rheinisches Revier

Innovationsregion Rheinisches Revier
http://rheinisches-revier.de/

Zitat Anfang

Das „Rheinische Revier“, zu dem die Kreise Düren, Euskirchen, Heinsberg, der Rhein-Erft-Kreis und der Rhein-Kreis Neuss sowie die Städteregion Aachen gehören, ist durch die Gewinnung, Verstromung und Veredlung der Braunkohle geprägt. In dieser Region soll die „IRR – Innovationsregion Rheinisches Revier GmbH“ wirken.

Die Gesellschaft entwickelt Leitbilder, Innovationsstrategien und Handlungskonzepte und unterstützt den Strukturwandel durch Initiierung und Durchführung von Projekten. Die IRR GmbH arbeitet eng mit ihren Partnern aus der Wissenschaft, der Wirtschaft, der Politik und den Verbänden innerhalb und außerhalb der Region zusammen. Von besonderer strategischer Bedeutung ist die Entwicklung von strategischen Handlungsräumen in der Innovationsregion Rheinisches Revier.

Energiewende und Klimawandel stellen die Region vor eine Herausforderung. Absehbare Veränderungen sollen hier aber nicht als Strukturbrüche erlitten, sondern durch die Bündelung aller vorhandenen Potenziale frühzeitig und gemeinsam gestaltet werden. Die IRR wird den Weg beschreiben und vorbereiten, mit dem das Rheinische Revier auch im 21. Jahrhundert eine moderne, prosperierende und innovative Energie- und Industrieregion sein kann. Die IRR will Taktgeber in Zeiten der Energiewende sein.

Zitat Ende

rhein-erft-kreis.de: „Landesregierung lässt Revier mit Strukturwandel alleine.“
https://www.rhein-erft-kreis.de/meldungen/artikel/entt%C3%A4uschung-im-rheinischen-revier

Niederrheinische Bucht: Zahlen und Fakten

Für den Hambacher Forst ist das Regionalforstamt Rureifel-Jülicher Börde als Untere Forstbehörde zuständig.
https://www.wald-und-holz.nrw.de/ueber-uns/einrichtungen/regionalforstaemter/rureifel-juelicher-boerde/

Die Niederrheinische Bucht wird im Osten vom Rheinischen Schiefergebirge begrenzt und breitet sich trichterförmig nach Norden und Westen aus. Die Grenze zum nördlich anschließenden Niederrheinischen Tiefland ist orographisch nicht auffällig und im wesentlichen durch sich ändernde Boden- und Klimaeigenschaften bedingt. Im Süden und Westen grenzt die Niederrheinische Bucht an die Eifel. Der horstartige Höhenzug der Ville trennt die linksrheinischen Flächen in die westlich gelegene Jülich-Zülpicher Börde und die östlich sich erstreckende Köln-Bonner Rheinebene. Die höchsten Erhebungen finden sich mit Höhen ca. 260 m ü NN im Drachenfelser Ländchen und auf der Sophienhöhe. Das Gebiet wird durch Rhein, Erft und Rur entwässert.
https://www.wald-und-holz.nrw.de/wald-in-nrw/wuchsgebiete/niederrheinische-bucht/

Podiumsdiskussion: Was kommt nach der Braunkohle?

P1090708_smallKlimacamp und RWE: interkulturelle Begegnung mit Austausch der Kontaktdaten

20. August 2017, 15 – 17 Uhr
Stadthalle Erkelenz
https://www.kultur-erkelenz.de/event/braunkohle/ 

Das Podium:

  • Torsten Moll, Bewohner von Holzweiler
  • Janna Aljets, Referentin der BUNDjugend
  • Karin Walter, Moderatorin
  • Manfred Maresch, Bezirksleiter der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie im Bezirk Alsdorf
  • Dr. Stefan Gärtner, Strukturwandelforscher vom Institut Arbeit und Technik der Ruhr Uni

Der vollständige Livemitschnitt des Nachmittags:
https://www.youtube.com/watch?v=V_4hz-3je24
https://www.pscp.tv/w/1vOxwOeypNoxB 

„Wald statt Kohle“ – Führungen im Hambacher Forst

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Willkommen im Wald

mutbuergerdokus.de: „An der inzwischen 40. Waldführung durch den Hambacher Forst nahmen ca. 200 große und kleine, junge und alte, von nah und fern angereiste Braunkohlegegner von und mit Naturführer/Waldpädagoge Michael „Waldmeister“ Zobel und Eva Töller teil.“
http://www.mutbuergerdokus.de/html/aktionen/2017_08_20_wald-statt-kohle-hambacher-forst.htm

Naturführung Michael Zobel: Hambacher Wald & Alle Dörfer bleiben
http://naturfuehrung.com/hambacher-forst/

Die nächsten Termine:
https://hambacherforst.org/mach-mit/waldspaziergang/