Mahnwachen der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie

(15. August 2017) ksta.de: „Die Bergbauarbeiter sind genervt von den zahlreichen Protesten. Sie haben sich in der von der IG BCE organisierten Gruppe „Schnauze voll“ zusammengeschlossen, die am 24. August 2017 am neuen Autobahnkreuz Jackerath als Gegenprotest eine 30-stündige Mahnwache halten will. „Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass bei RWE Power Menschen arbeiten, die nach Schichtablauf wieder heil nach Hause kommen wollen. Das gilt auch für die im Einsatz befindlichen Polizisten.““
http://www.ksta.de/region/rhein-erft/kerpen/braunkohlegegner–schwere-ausschreitungen-bei-zweiwoechigem-protest-befuerchtet-28167052

(07. August 2017) aacherner-zeitung.de: „Der Bezirk Alsdorf der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE) organisiert mit den Vertrauenskörpern im rheinischen Revier am Donnerstag und Freitag, 24. und 25. August, in Jackerath Mahnwachen.“
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/nordkreis/klimacamp-ig-bce-organisiert-mahnwachen-1.1688012

(02. August 2016) rp-online.de: „Im Vorfeld des Klimacamps, das vom 19. bis 29. August 2016 bei Erkelenz am Tagebau Garzweiler stattfinden soll, hat sich die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie in Zusammenarbeit mit den Betriebsräten eine Gegenaktion mit dem Titel „Schnauze voll“ ausgedacht. Verdi geht auf Distanz: Es sei noch kein Konzept erkennbar.“
http://www.rundschau-online.de/region/rhein-erft/tagebau-ig-bce-startet-aktion-gegen-gewalt—verdi-geht-auf-distanz-24491252


Rheinisches Braunkohlenrevier

Rhein-Erft Tourismus: „Drei Viertel der deutschen Braunkohleförderung kommt aus dem rheinischen Revier im Städtedreieck Aachen, Köln und Mönchengladbach. In den drei Tagebauen Garzweiler, Hambach und Inden werden pro Jahr rund 100 Millionen Tonnen Braunkohle gefördert. Wer sich über das Rheinische Braunkohlerevier informieren möchte, kann dies auf eigene Faust tun, an einer öffentlichen Führung der RWE Power AG oder an einer Gästeführung des Rhein-Erft Tourismus e.V. teilnehmen.“
http://www.rhein-erft-tourismus.de/de/sehenswertes-kulturelles/rheinisches-braunkohlenrevier/index.html

RWE Betriebsbesichtigungen
http://www.rwe.com/web/cms/de/2859790/rwe-power-ag/energietraeger/braunkohle/besucherinformation/

Spuren der Zeit
http://www.naturpark-rheinland.de/naturpark/geschichte/index.html?L=0

Braunkohlenausschuss: „Die Aufgabe des Braunkohlenausschusses ist es, den Umfang und die Abbaudauer der Tagebaue vor dem Hintergrund des enormen Eingriffs in die Landschaft und die Lebensplanung der von Umsiedlungen betroffenen Menschen in ausgewogenen Entscheidungen zu gestalten. Dabei sind die Interessen der Umsiedler in besonderem Maße zu berücksichtigen.“
http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/gremien/braunkohlenausschuss/index.html

Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Rheinisches_Braunkohlerevier

Termine

In den kommenden Tagen und Wochen gibt es einige Veranstaltungen zum Thema Energie. Und es kommen laufend neue Veranstaltungen hinzu…
https://www.transition-initiativen.de/themen/energie/termine

Nachfolgend eine Auswahl an Terminen.
Stand: 12.08.2017

18. bis 23. August 2017
Degrowth-Sommerschule
https://www.degrowth.info/de/sommerschule-2017/

18. bis 29. August 2017, am (nicht im) Lahey Park bei Erkelenz
Klimacamp
http://www.klimacamp-im-rheinland.de/
Connecting Movements Camp
http://www.klimacamp-im-rheinland.de/como/

18. bis 29. August 2017, Kerpen-Manheim
Camp for [future]
https://www.campforfuture.de/

19. August 2017, ab 10 Uhr
„Tour en Rouge“ Radtour zum Klimacamp
http://www.greenpeace-koeln.de/fahrradtour-zum-klimacamp/

20. August 2017, von 12:00 – 16:00
Waldspaziergang Hambacher Wald
https://hambacherforst.org/mach-mit/waldspaziergang/

20. August 2017, von 15:00 – 17:00
Podiumsdiskussion: Was kommt nach der Braunkohle?
http://zukunft-statt-braunkohle.de/2017/08/10/was-kommt-nach-der-braunkohle/

24. bis 29. August  2017
Ende Gelände
https://www.ende-gelaende.org/

26. August 2017, ab 12 Uhr
#seidierotelinie
http://zukunft-statt-braunkohle.de/
http://www.mutbuergerdokus.de/html/aktionen-2017.htm

17. September 2017,  von 12:00 – 16:00
Waldspaziergang Hambacher Wald
https://hambacherforst.org/mach-mit/waldspaziergang/

24. September 2017
Bundestagswahl
#btw17

1. Oktober 2017
Geplanter Beginn der Rodungssaison im Hambacher Forst
https://hambacherforst.org/rodungssaison-17/

15. Oktober 2017,  von 11:30 – 16:00
Waldspaziergang Hambacher Wald
https://hambacherforst.org/mach-mit/waldspaziergang/

26. bis 27. Oktober 2017
Barcamp Renewables
https://barcamp-renewables.de/

6. bis 17. November 2017
Weltklimakonferenz in Bonn
#COP23
http://www.bmub.bund.de/cop23/

#terranova


Die Videos dieser Playlist folgen einem Spannungsbogen …

RWE: „Am Rand des Tagebaus Hambach liegt das forum :terra nova, das gleichzeitig als Aussichtspunkt, Begegnungsstätte und Ausstellungsort dient.“
http://www.rwe.com/web/cms/de/2859790/rwe-power-ag/energietraeger/braunkohle/besucherinformation/

Weiter so wie bisher? Oder gelingt uns eine Kehrtwende hin zu einer gesunden Balance?

Terra Nova Voice: „Das ist ein Zielbild der Evolution, nicht das Projekt einer speziellen Gruppe. Es verwirklicht sich aus dem Zusammenschluss derer, die sich mehr und mehr erfassen lassen von dem Starkstrom der neuen Zukunft. In diesem Bewusstsein erkennen wir die ungeheure Verfehlung der Vergangenheit, die Absurdität auch nur eines einziges Gewehrs auf diesem Planeten, das kollektive Trauma, das uns so lange im Griff hatte.“
http://terranovavoice.tamera.org/

Ökologie

Wangari Muta Maathai (* 1. April 1940 im Nyeri District, im Abschnitt Tetu im Dorf Ihithe; † 25. September 2011 in Nairobi) war eine kenianische Professorin, Wissenschaftlerin, Politikerin und ab 2002 stellvertretende Ministerin für Umweltschutz. Im Jahr 1977 rief sie das Aufforstungsprojekt „Green Belt Movement“ (dt. Grüngürtel-Bewegung) ins Leben. Im Laufe der Jahre wurde hieraus eine panafrikanische Bewegung, die mittlerweile in 13 Ländern aktiv ist, etwa 600 Baumschulen gründete und bis 1993 zum Schutz vor Erosion 30 Millionen Bäume neu pflanzte. Aufgrund dieser Pionierrolle erhielt sie den Beinamen Mama Miti (Kisuaheli für ‚Mutter der Bäume‘). Im Jahr 2004 erhielt die Umweltaktivistin, die in zielstrebiger Förderung von afrikanischer Frauenpolitik die beste Vorbeugung gegen Wasser- und andere Umweltschäden sah, als erste afrikanische Frau den Friedensnobelpreis.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wangari_Maathai

Sebastião Ribeiro Salgado Júnior (* 8. Februar 1944 in Aimorés, Bundesstaat Minas Gerais) ist ein brasilianischer Fotograf und Fotoreporter.[…] Salgado setzt sich gegen Abholzung ein und hat in Brasilien auf der Bulcão Farm seiner Familie zweieinhalb Millionen Regenwaldbäume pflanzen lassen, wodurch sich lokales Klima und Wasserhaushalt nachhaltig geändert und von der vorhergegangenen Versteppung wieder erholt haben. Das Gelände schenkte er dem brasilianischen Staat als Nationalpark. Salgado und seine Frau haben das Instituto Terra gegründet, das sich der Wiederaufforstung von gerodeten Wäldern sowie dem Naturschutz verpflichtet fühlt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Sebasti%C3%A3o_Salgado

Peter Wohlleben (* 1964 in Bonn) ist ein deutscher Förster, Buchautor und Jagdgegner. Mehrere Bücher von ihm stehen auf der Bestsellerliste des SPIEGEL. Er schreibt: „Schon bald musste ich feststellen, dass die klassische Forstwirtschaft unsere Wälder nicht schützt, sondern ausbeutet. Gemeinsam mit den Waldbesitzern begann die Suche nach neuen, sanften Wegen. Auf Exkursionen im In- und Ausland lernte ich, dass es durchaus einige wenige Forstbetriebe gibt, die Ökologie und Ökonomie in Einklang bringen.“
http://www.peter-wohlleben.de/

Julia Lorraine „Butterfly“ Hill (* 18. Februar 1974 in Mount Vernon, Missouri) ist eine US-amerikanische Umweltaktivistin. Hill bestieg am 10. Dezember 1997 einen kalifornischen Küstenmammutbaum und lebte dort für 738 Tage, um ihn vor dem Abholzen durch die Firma Pacific Lumber zu beschützen. Sie fragt: “Wie können wir jemals den Kahlschlag im Wald stoppen, wenn wir so effektiv sind, uns gegenseitig mundtot zu machen?”
https://de.wikipedia.org/wiki/Julia_Butterfly_Hill

Heimat

hambawa-heimat
Ortseingang von Manheim

Manheim ist ein Stadtteil von Kerpen im Rhein-Erft-Kreis in Nordrhein-Westfalen. Manheim liegt in der Abbauzone des Tagebaus Hambach und muss diesem nach den Plänen von RWE bis zum Jahr 2022 weichen. Als Ersatz entsteht gegenwärtig der Umsiedlungsort Manheim-neu westlich von Kerpen. Manheim wurde das erste Mal urkundlich im Jahre 898 erwähnt. Gegenwärtig wohnen geflüchtete Menschen in verlassenen Häusern des Ortes.
https://de.wikipedia.org/wiki/Manheim

Die Liste der Baudenkmäler in Manheim enthält die denkmalgeschützten Bauwerke auf dem Gebiet von Kerpen-Manheim in Nordrhein-Westfalen (Stand: September 2011). Diese Baudenkmäler sind in Teil A der Denkmalliste der Stadt Kerpen eingetragen; Grundlage für die Aufnahme ist das Denkmalschutzgesetz Nordrhein-Westfalen (DSchG NRW).
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkm%C3%A4ler_in_Manheim

Stadt Kerpen: Umsiedlung Manheim
https://www.stadt-kerpen.de/index.phtml?mNavID=1708.80

RWE: „Durch die Verstromung des heimischen und subventionsfreien Energieträgers Braunkohle wird die Umsiedlung ganzer Ortschaften erforderlich.“
http://www.rwe.com/web/cms/de/1140132/umsiedlung/

Bezirksregierung Köln: „Die Braunkohlenplanung sichert auf Ebene der Raumordnung und Landesplanung die Braunkohlenabbaugebiete sowie die Flächen, auf die die umzusiedelnden Ortschaften verlegt werden sollen.“
http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/leistungen/abteilung03/32/braunkohlenplanung/index.html

Manheim – Chronologie einer Heimatvernichtung
http://www.mutbuergerdokus.de/html/fundstuecke/2016_12_27_manheim-heimatvernichtung_teil01.htm

Braunkohletagebau Hambach

Die Karte ist bereits veraltet. Der Wald zwischen Braunkohletagebau und der alten Wegführung der A4 wurde bereits gerodet. RWE plant, die Flächen bis zur neuen Wegführung der A4 abzubaggern. Auf diesen Flächen befinden sich im Moment noch die Reste des Hambacher Waldes, die beiden Dörfer Manheim und Morschenich sowie landwirtschaftlich genutzte Flächen.