Lebensraum Rheinisches Revier – gutes Leben und gute Arbeit

Im Sommer 2018 hat die Bundesregierung die Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ („Kohlekommission“) einberufen, die Vorschläge für einen Ausstieg aus der Kohleverstromung und den begleitenden Strukturwandel in den deutschen Braunkohlerevieren erarbeiten soll.

logrrDaraufhin hat sich in unserer Region, gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen, ein Arbeitskreis aus Mitgliedern zivilgesellschaftlicher Organisationen und engagierten Einzelpersonen zusammengefunden, um Ideen für einen Strukturwandel im Rheinischen Revier zu koordinieren.

„Lebensraum Rheinisches Revier – gutes Leben und gute Arbeit“
https://revierperspektiven-rheinland.de/konzept/

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Mosaik

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Mosaikdrache am Lärmschutzwall von Buir im Dezember 2017

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Worten.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden zu Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

(Text zuletzt geändert am 8.1.2019)

Im Juli 2017 hat mich ein Wald zwischen Aachen und Köln in seinen Bann gezogen. Ich war der Einladung zu einem Waldspaziergang mit Michael Zobel gefolgt. Er führte uns durch den Hambacher Forst. So nennen die Strategen des Stromkonzerns den Rest des damaligen Bürgewaldes seit Beginn des Tagebaus Hambach vor 40 Jahren. Die Auseinandersetzungen um den Wald beschäftigen mich. Es ist für mich nicht einfach, die alten und neuen Eindrücke zu sortieren und zu klären. Was nehme ich wahr? Wie reagiere ich? Stundenlang surfe ich durch das Internet. Infos, die ich bei Twitter und anderen Quellen finden kann, sammle ich wie Bruchstücke für ein Mosaik. Ich fülle mehrere Kanäle auf YouTube mit Abspiellisten, ein Flickr-Konto mit Fotos, mehrere Blogs und Twitter-Konten mit Beiträgen. Drei Kernelemente rücken in den Fokus: Geschichten, Musik und ein Spiel.

Geschichten

Die Region, in der das Rheinische Revier liegt, hat eine bewegte Geschichte. Die Geschichte der Braunkohlenutzung beginnt gegen Ende des 17. Jahrhunderts. In der Region gibt es verschiedene Geschichten und Legenden. In ihnen begegnen uns Arnoldus, Barbara, Michael und weitere Figuren. Was machen diese Geschichten mit uns? Welche Rollen spielen die Pflanzen, Tiere und Menschen? Welche Geschichten wollen wir uns und unseren Nachkommen erzählen?
https://energieliga.wordpress.com/geschichten/

Musik

Jetzt gerade läuft die playlist sunshine☀️ mit Musik, in der die Sonne die zentrale Rolle spielt.

Spiel

Moratorium: Ruhepause für den Wald

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Hambacher Wald im September 2018

Stand: 14.09.2018

14. September 2018

13. September 2018

Die Räumung der Besetzung im Hambacher Forst beginnt.
Erste Bäume werden gerodet. Weiterlesen „Moratorium: Ruhepause für den Wald“

Energiewende für Wald und Mensch

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Kerpen-Manheim im April 2018

Stand: 30.08.2018

Menschen von der Besetzung im #HambacherForst gehen davon aus, dass es „zwischen dem 22.08. und dem 22.09. zu großen Räumungen kommen kann, bis hin zu einer Räumung der Besetzung.“
https://hambacherforst.org/blog/2018/08/11/macht-euch-bereit-raeumung-verhindern/

Eine Räumung der Besetzung im #HambacherForst dürfte einer Rodung gleichkommen. Wir veröffentlichen hier einen Beitrag, der noch nicht fertig ist. Er enthält bereits einige wichtige Quellen, die eine konsequente Energiewende machbar erscheinen lassen.

Den letzten Rest des Hambacher Waldes erhalten und die Energiewende umsetzen! Weiterlesen „Energiewende für Wald und Mensch“

Wangari Maathai und der Feigenbaum

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Wangari Muta Maathai (* 1. April 1940 im Nyeri District, im Abschnitt Tetu im Dorf Ihithe; † 25. September 2011 in Nairobi) war eine kenianische Professorin, Wissenschaftlerin, Politikerin und ab 2002 stellvertretende Ministerin für Umweltschutz.

Im Jahr 2004 erhielt die Umweltaktivistin, die in zielstrebiger Förderung von afrikanischer Frauenpolitik die beste Vorbeugung gegen Wasser- und andere Umweltschäden sah, als erste afrikanische Frau den Friedensnobelpreis.

In ihrer Autobiografie „Afrika, mein Leben“ erzählt sie von einem Feigenbaum und seiner Bedeutung für das Wasser in der Region. Weiterlesen „Wangari Maathai und der Feigenbaum“