Heimat

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Ortseingang von Manheim

Manheim ist ein Stadtteil von Kerpen im Rhein-Erft-Kreis in Nordrhein-Westfalen. Manheim liegt in der Abbauzone des Tagebaus Hambach und muss diesem nach den Plänen von RWE bis zum Jahr 2022 weichen. Als Ersatz entsteht gegenwärtig der Umsiedlungsort Manheim-neu westlich von Kerpen. Manheim wurde das erste Mal urkundlich im Jahre 898 erwähnt. Gegenwärtig wohnen geflüchtete Menschen in verlassenen Häusern des Ortes.
https://de.wikipedia.org/wiki/Manheim

Die Liste der Baudenkmäler in Manheim enthält die denkmalgeschützten Bauwerke auf dem Gebiet von Kerpen-Manheim in Nordrhein-Westfalen (Stand: September 2011). Diese Baudenkmäler sind in Teil A der Denkmalliste der Stadt Kerpen eingetragen; Grundlage für die Aufnahme ist das Denkmalschutzgesetz Nordrhein-Westfalen (DSchG NRW).
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkm%C3%A4ler_in_Manheim

Stadt Kerpen: Umsiedlung Manheim
https://www.stadt-kerpen.de/index.phtml?mNavID=1708.80

RWE: „Durch die Verstromung des heimischen und subventionsfreien Energieträgers Braunkohle wird die Umsiedlung ganzer Ortschaften erforderlich.“
http://www.rwe.com/web/cms/de/1140132/umsiedlung/

Bezirksregierung Köln: „Die Braunkohlenplanung sichert auf Ebene der Raumordnung und Landesplanung die Braunkohlenabbaugebiete sowie die Flächen, auf die die umzusiedelnden Ortschaften verlegt werden sollen.“
http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/leistungen/abteilung03/32/braunkohlenplanung/index.html

Manheim – Chronologie einer Heimatvernichtung
http://www.mutbuergerdokus.de/html/fundstuecke/2016_12_27_manheim-heimatvernichtung_teil01.htm

Braunkohletagebau Hambach

Die Karte ist bereits veraltet. Der Wald zwischen Braunkohletagebau und der alten Wegführung der A4 wurde bereits gerodet. RWE plant, die Flächen bis zur neuen Wegführung der A4 abzubaggern. Auf diesen Flächen befinden sich im Moment noch die Reste des Hambacher Waldes, die beiden Dörfer Manheim und Morschenich sowie landwirtschaftlich genutzte Flächen.

#context #braunkohle #hambawa

Große Maschinen, große Krater, große Bäume, große Emotionen … wer spielt hier alles mit?

RWE: „Das Rheinische Revier repräsentiert das größte geschlossene Braunkohlevorkommen in Europa. Dort fördert RWE pro Jahr knapp 100 Millionen Tonnen des wichtigsten heimischen Energieträgers. Immer mit dem Anspruch, so effizient und so umweltschonend wie möglich zu arbeiten.“
http://www.rwe.com/web/cms/de/183460/rwe/innovation/rohstoffe/braunkohle/

#hambawa

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Sonnenaufgang im Wald

Der Hambacher Forst liegt je zur Hälfte im Kreis Düren und im Rhein-Erft-Kreis.

hambacherforst.org: „Der Hambacher Wald gehörte mit seinem einzigartigen Ökosystem zu den letzten großen Mischwäldern in Mitteleuropa. Von seinem ursprünglichen 5.500 Hektar sind heute weniger als ein Zehntel vorhanden. Der Hambacher Wald, einst Bürgewald genannt, hat eine über mehrere Jahrtausende alte Geschichte. Genauer gesagt existiert er seit der letzten Eiszeit vor 12.000 Jahren. Mit seiner einzigarten Vielfalt an Flora und Fauna bietet er vielen Lebewesen ein zu Hause. In dem jetzt noch stehenden Rest finden sich Stieleichen und Hainbuchen, die über 300 Jahre alt sind. Er bietet vielen Zugvögeln jedes Jahr einen Zwischenstopp und wird von Waldkäuzen, Fledermäusen und Haselmäusen bewohnt.“
https://hambacherforst.org/hintergruende/der-wald/

Die nächste Rodungssaison soll am 1. Oktober 2017 beginnen.
https://hambacherforst.org/rodungssaison-17/

Lasst uns zusammen kommen und alternative Lösungen zur Energieversorgung finden, so dass der Wald, die Dörfer und die landwirtschafltichen Flächen erhalten bleiben.

Die Zeit ist reif.