Am Limit

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Hambacher Wald im Dezember 2017: STOP KILLING TIERRA MADRE

(Stand: 07.12.2019)

Der menschengemachte globale Temperaturanstieg durch den Treibhauseffekt soll auf unter 1,5 Grad Celsius begrenzt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, dürfe die Weltgemeinschaft nur noch eine maximale Menge CO2 freisetzen. Ansonsten würde das Klima sich weiter erwärmen mit katastrophalen Folgen für das Leben auf der Erde. Deutschland müsse bis 2030 klimaneutral werden.
https://blog.campact.de/2019/03/klimastudie/

Diesen reduzierten Fokus auf CO2 und andere sogenannte Treibhausgase bewerte ich inzwischen als sehr problematisch. Weiterlesen „Am Limit“

Auftaktkonferenz Revierknoten

Die Auftaktkonferenz der Revierknoten fand am 6. September 2019 im MEDIO.RHEIN.ERFT in Bergheim statt.

Während der Veranstaltung konnten Fragen via sli.do gestellt werden. Es wurde zugesichert, dass noch offene Fragen im Nachgang beantwortet werden.

Die Veranstaltung war der Auftakt zu einer Vielzahl von Treffen, mit denen bis Ende des Jahres eine erste Version für ein Wirtschafts- und Strukturprogramm für das Rheinische Revier erarbeitet werden soll. Die Zukunftsagentur wird vom Land Nordrhein-Westfalen für dieses Projekt mit fast neun Millionen Euro gefördert. Weiterlesen „Auftaktkonferenz Revierknoten“

Lebensraum Rheinisches Revier – gutes Leben und gute Arbeit

Im Sommer 2018 hat die Bundesregierung die Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ („Kohlekommission“) einberufen, die Vorschläge für einen Ausstieg aus der Kohleverstromung und den begleitenden Strukturwandel in den deutschen Braunkohlerevieren erarbeiten soll.

logrrDaraufhin hat sich in unserer Region, gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen, ein Arbeitskreis aus Mitgliedern zivilgesellschaftlicher Organisationen und engagierten Einzelpersonen zusammengefunden, um Ideen für einen Strukturwandel im Rheinischen Revier zu koordinieren.

„Lebensraum Rheinisches Revier – gutes Leben und gute Arbeit“
https://revierperspektiven-rheinland.de/konzept/

Energiewende für Wald und Mensch

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Kerpen-Manheim im April 2018

Stand: 30.08.2018

Menschen von der Besetzung im #HambacherForst gehen davon aus, dass es „zwischen dem 22.08. und dem 22.09. zu großen Räumungen kommen kann, bis hin zu einer Räumung der Besetzung.“
https://hambacherforst.org/blog/2018/08/11/macht-euch-bereit-raeumung-verhindern/

Eine Räumung der Besetzung im #HambacherForst dürfte einer Rodung gleichkommen. Wir veröffentlichen hier einen Beitrag, der noch nicht fertig ist. Er enthält bereits einige wichtige Quellen, die eine konsequente Energiewende machbar erscheinen lassen.

Den letzten Rest des Hambacher Waldes erhalten und die Energiewende umsetzen! Weiterlesen „Energiewende für Wald und Mensch“

Das Gemeinwohl

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Maiglöckchen-Stieleichen-Hainbuchen-Wald: #HambacherForst im Mai 2018

Laut RWE sei die weitere Zerstörung von Wald, Ackerland, Kirche, Haus und Hof alternativlos. Die Bezirksregierung Arnsberg stützt sich auf „gesetzliche Voraussetzungen im Gemeinwohl­interesse“ und lässt RWE gewähren. Rund um den Tagebau Hambach gibt es inzwischen viele Menschen, die das Gemeinwohlinteresse der weiteren Braunkohleförderung und -nutzung in Frage stellen. Weiterlesen „Das Gemeinwohl“

Frühling

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Fotos vom 22. April 2018, dem Tag der Erde

RWE lässt seit 1978 den #HambacherForst roden und seit 2012 Kerpen-Manheim abreißen. Alles, was auf den Fotos zu sehen ist, soll nach den Plänen von RWE verschwinden. Alles.

Zukunftsfähige Energieversorgung

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Barcamp Renewables am 27. Oktober 2017 in Kassel

RWE und die aktuelle Landesregierung von NRW begründen Förderung und Verbrennung von Braunkohle zur Stromproduktion mit drei Standardargumenten: 1) Versorgungssicherheit, 2) Arbeitsplätze und 3) Wettbewerbsfähigkeit.

Ökologie und Klimaschutz und die damit verbundene Zukunftsfähigkeit der Energieversorgung werden diesen drei Zielgrößen untergeordnet. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen regulieren den Markt aktuell zu Gunsten der atomar-fossilen Energiewandlung. Kann diese Rechnung aufgehen?

Der Silicon Valley-Unternehmer und Stanford-Dozent Tony Seba sieht das alte Energie- und Verkehrssystem an der Schwelle zur vollständigen Disruption. In seinem Bestseller „Clean Disruption of Energy and Transportation“ beschreibt er, wie Solar- und Windenergie, Elektroautos und autonom fahrende Fahrzeuge das Energie- und Verkehrssystem bis 2030 radikal umwälzen werden. Das Buch ist jetzt auch auf Deutsch unter dem Titel „Saubere Revolution 2030“ erschienen.
https://sfv.de/artikel/buchvorstellung_tony_seba_saubere_revolution_2030_.htm

Es wird Zeit für eine offene und transparente Diskussion, welche gesetzlichen Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige Energieversorgung notwendig sind, um 1) Versorgungssicherheit, 2) Arbeitsplätze und 3) Wettbewerbsfähigkeit unter Berücksichtigung der ökologischen Gesetze tatsächlich und langfristig zu gewährleisten.