Mosaik 1/3

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Mosaikdrache am Lärmschutzwall von Buir im Dezember 2017

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Worten.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden zu Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

(Text zuletzt geändert am 8.1.2019)

Im Juli 2017 hat mich ein Wald zwischen Aachen und Köln in seinen Bann gezogen. Ich war der Einladung zu einem Waldspaziergang mit Michael Zobel gefolgt. Er führte uns durch den Hambacher Forst. So nennen die Strategen des Stromkonzerns den Rest des damaligen Bürgewaldes seit Beginn des Tagebaus Hambach vor 40 Jahren. Die Auseinandersetzungen um den Wald beschäftigen mich. Es ist für mich nicht einfach, die alten und neuen Eindrücke zu sortieren und zu klären. Was nehme ich wahr? Wie reagiere ich? Stundenlang surfe ich durch das Internet. Infos, die ich bei Twitter und anderen Quellen finden kann, sammle ich wie Bruchstücke für ein Mosaik. Ich fülle mehrere Kanäle auf YouTube mit Abspiellisten, ein Flickr-Konto mit Fotos, mehrere Blogs und Twitter-Konten mit Beiträgen. Drei Kernelemente rücken in den Fokus: Geschichten, Musik und ein Spiel.

Geschichten

Die Region, in der das Rheinische Revier liegt, hat eine bewegte Geschichte. Die Geschichte der Braunkohlenutzung beginnt gegen Ende des 17. Jahrhunderts. In der Region gibt es verschiedene Geschichten und Legenden. In ihnen begegnen uns Arnoldus, Barbara, Michael und weitere Figuren. Was machen diese Geschichten mit uns? Welche Rollen spielen die Pflanzen, Tiere und Menschen? Welche Geschichten wollen wir uns und unseren Nachkommen erzählen?
https://energieliga.wordpress.com/geschichten/

Musik

Jetzt gerade läuft die playlist sunshine☀️ mit Musik, in der die Sonne eine Rolle spielt.

Spiel

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Moratorium: Ruhepause für den Wald

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Hambacher Wald im September 2018

Stand: 14.09.2018

14. September 2018

13. September 2018

Die Räumung der Besetzung im Hambacher Forst beginnt.
Erste Bäume werden gerodet. Weiterlesen „Moratorium: Ruhepause für den Wald“

Energiewende für Wald und Mensch

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Kerpen-Manheim im April 2018

Stand: 30.08.2018

Menschen von der Besetzung im #HambacherForst gehen davon aus, dass es „zwischen dem 22.08. und dem 22.09. zu großen Räumungen kommen kann, bis hin zu einer Räumung der Besetzung.“
https://hambacherforst.org/blog/2018/08/11/macht-euch-bereit-raeumung-verhindern/

Eine Räumung der Besetzung im #HambacherForst dürfte einer Rodung gleichkommen. Wir veröffentlichen hier einen Beitrag, der noch nicht fertig ist. Er enthält bereits einige wichtige Quellen, die eine konsequente Energiewende machbar erscheinen lassen.

Den letzten Rest des Hambacher Waldes erhalten und die Energiewende umsetzen! Weiterlesen „Energiewende für Wald und Mensch“

Das Gemeinwohl

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Maiglöckchen-Stieleichen-Hainbuchen-Wald: #HambacherForst im Mai 2018

Laut RWE sei die weitere Zerstörung von Wald, Ackerland, Kirche, Haus und Hof alternativlos. Die Bezirksregierung Arnsberg stützt sich auf „gesetzliche Voraussetzungen im Gemeinwohl­interesse“ und lässt RWE gewähren. Rund um den Tagebau Hambach gibt es inzwischen viele Menschen, die das Gemeinwohlinteresse der weiteren Braunkohleförderung und -nutzung in Frage stellen. Weiterlesen „Das Gemeinwohl“

Jahreshauptversammlung von RWE

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Eingangsbereich zur Grugahalle gegen 8:30 Uhr morgens

Am 26.04.2018 hat in der Grugahalle in Essen die Jahreshauptversammlung der RWE AG stattgefunden.

Unterlagen von RWE
http://www.rwe.com/web/cms/de/3868138/rwe/investor-relations/hauptversammlung/hauptversammlung-2018/

Unterlagen vom Dachverband der kritischen Aktionäre
https://www.kritischeaktionaere.de/rwe.html

Reden auf der Hauptversammlung:
https://www.kritischeaktionaere.de/hv2018.html

Frühling

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Fotos vom 22. April 2018, dem Tag der Erde

RWE lässt seit 1978 den #HambacherForst roden und seit 2012 Kerpen-Manheim abreißen. Alles, was auf den Fotos zu sehen ist, soll nach den Plänen von RWE verschwinden. Alles.

Zukunftsfähige Energieversorgung

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Barcamp Renewables am 27. Oktober 2017 in Kassel

RWE und die aktuelle Landesregierung von NRW begründen Förderung und Verbrennung von Braunkohle zur Stromproduktion mit drei Standardargumenten: 1) Versorgungssicherheit, 2) Arbeitsplätze und 3) Wettbewerbsfähigkeit.

Ökologie und Klimaschutz und die damit verbundene Zukunftsfähigkeit der Energieversorgung werden diesen drei Zielgrößen untergeordnet. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen regulieren den Markt aktuell zu Gunsten der atomar-fossilen Energiewandlung. Kann diese Rechnung aufgehen?

Der Silicon Valley-Unternehmer und Stanford-Dozent Tony Seba sieht das alte Energie- und Verkehrssystem an der Schwelle zur vollständigen Disruption. In seinem Bestseller „Clean Disruption of Energy and Transportation“ beschreibt er, wie Solar- und Windenergie, Elektroautos und autonom fahrende Fahrzeuge das Energie- und Verkehrssystem bis 2030 radikal umwälzen werden. Das Buch ist jetzt auch auf Deutsch unter dem Titel „Saubere Revolution 2030“ erschienen.
http://blog.metropolsolar.de/2017/09/tony-seba-saubere-revolution-2030/

Es wird Zeit für eine offene und transparente Diskussion, welche gesetzlichen Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige Energieversorgung notwendig sind, um 1) Versorgungssicherheit, 2) Arbeitsplätze und 3) Wettbewerbsfähigkeit unter Berücksichtigung der ökologischen Gesetze tatsächlich und langfristig zu gewährleisten.

NRW-Kommunen und RWE

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Tagebau Garzweiler entlang der A46

Am 5. Dezember hat der WDR berichtet, wie RWE sich Einfluss auf den kommunalen Zweckverband für Tagebaufolgen (Mönchengladbach, Erkelenz, Jüchen &Titz) erkaufen will:
https://www1.wdr.de/nachrichten/geheimvertrag-rwe-tagebau-kommunen-100.html

Im Zweckverband, der sich morgen am 8. Dezember gründet, wollen die Kommunen gemeinsam Strategien entwickeln, wie die Landschaftsplanung nach Schließung des Tagebaus aussehen kann:
http://www.energate-messenger.de/news/179270/braunkohle-kommunen-gruenden-verband-mit-rwe

Dabei gibt es Kritik von Heinz Spelthahn, ehemaliger Gemeindedirektor von Jüchen, dass „RWE […] vor allem daran interessiert [ist], die Kommunen als Geiseln gegen den Ausstieg aus der Kohle zu nehmen.“
https://www.ksta.de/region/ex-gemeindedirektor-von-juechen–rwe-sichert-sich-knebelbefugnisse–29023574

Sat1 hat dazu am 5. Dezember Uli Müller von LobbyControl interviewt:
https://www.sat1nrw.de/aktuell/tagebaufolgen-entgegenwirken-177010/

RWE nennt Vertrag mit Zweckverband Tagebaufolge(n)landschaft Garzweiler „gelebte Partnerschaft“:
https://news.rwepower.com/kommunen-im-rheinischen-revier-gestalten-strukturwandel-gemeinsam-mit-rwe-power/

 

Radtour Barbararunde: Rückblick

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Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung!

Dem Schneeregen zum Trotz haben sich gestern vier wetterfeste Menschen mit ihren Fahrrädern vor dem Bahnhof in Sindorf getroffen. Die Menschen kamen aus Troisdorf, Bonn, Köln und der Umgebung. Bei nasskaltem Winterwetter fuhren wir über verschiedene Stationen in den Hambacher Wald.

GPX: Fahrradtour Kerpen Regierungsbezirk Köln
https://www.gpsies.com/map.do?fileId=emhwxmbsdmxkyhyp Weiterlesen „Radtour Barbararunde: Rückblick“