Netzwerk

Im Netzwerk von energieliga.org sind viele Menschen aus verschiedenen Bereichen und Organisationen… Unternehmen, Gewerkschaften, Umweltverbände, Politik, Wissenschaft, Kirche, Baumbesetzung… wir suchen den Dialog.

Petra Franz: „Seit 2001 arbeite ich als Diplom-Physikerin in der Branche der Erneuerbaren Energien. Photovoltaik ist ein Schwerpunkt. Mit nationaler und internationaler Berufspraxis in Vertrieb, Projektierung, Einkauf und Produktmanagement kenne ich die Branche aus verschiedenen Perspektiven. Im Juli 2017 war ich das erste Mal im letzten Rest des Hambacher Waldes und in dem mehr als 1.000 Jahre alten Ort Manheim. Seitdem bewegen mich die Fragen: Wie können wir Wald und Ort erhalten? Und wie kann eine ökologische und soziale Energieversorgung hier konkret aussehen?“

Markus Steinkötter: „Nach meiner Ausbildung zum Schreiner und 10 Jahren in der Erwachsenenbildung habe ich seit 1999 als Dipl.- Ing. für erneuerbare Energien weltweit Solarmodulfabiken geplant und aufgebaut. Mein Ziel war es, die damals teure Technik für alle Menschen verfügbar und erschwinglich zu machen. Anfangs noch belächelt, ist die Solarenergie heute weltweit die billigste und wichtigste Energieform geworden. Heute gilt es, nicht vor scheinbar unmöglichen Veränderungen zu erstarren, sondern gemeinsam mit allen Beteiligten mutig die nächsten Schritte zu gehen. Der Braunkohletagebau und die Verbrennung der Kohle ist für mich ein Relikt des vergangenen Jahrhunderts. Wir Menschen sind zu viel mehr in der Lage mit Freude, innerer Kraft und verantwortlichem Engagement unsere Lebensräume nachhaltig und positiv zu gestalten. Den Mutigen gehört die Zukunft!“

Gunnar Harms: „Die Energiewende kostet Geld, das wissen wir alle. Keine Energiewende jedoch kostet die Zukunft – vor allem die unserer Kinder und Enkel. Die drei großen „D“ sind die Stellschrauben: Dekarbonisierung, Digitalisierung und Dezentralisierung. Dazu brauchen wir viele Innovationen und noch mehr engagierte Menschen, die diese voranbringen und umsetzen. Die Innovationskraft der fossilen Energiewirtschaft fokussiert sich bislang eher darauf, auch in 2040 noch die Wälder abholzen zu können, um Kohle abzubaggern. Das wäre eine Katastrophe.“

vorstand_beateBeate Petersen: „Ich engagiere mich beruflich als Diplom-Finanzwirtin. Inspiriert durch gelebten Klima- und Küstenschutz im Norden Deutschlands und ausgelöst durch ein vor der eigenen Haustür geplantes (und in 2015 dann leider teilweise auch realisiertes) Großprojekt bin ich seit Anfang 2009 zudem ehrenamtlich aktiv: insbesondere für Klimagerechtigkeit, Gemeinwohl-Ökonomie und mitgestaltende Bürgerbeteiligung – zur Stärkung von Mensch, Mitwelt und für unseren Planeten Erde!“

Wer mitmachen möchte, kann sich gerne bei uns melden. Wir freuen uns über weitere Köpfe, Hände und Herzen, um gemeinsam an den Lösungen zu arbeiten.

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