energieliga.org

energieliga.org dient als unabhängige Plattform für Menschen, die gemeinsam konkrete Lösungen und alternative Wege der Energiegewinnung im Rheinischen Braunkohle-Revier finden wollen: Wie können wir die Braunkohle ersetzen?
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Was zu tun ist: Wir hören einander zu. Wir übernehmen Verantwortung für unser Handeln. Wir vereinbaren, gemeinsam alternative Konzepte der Energieversorgung. Wir denken global und handeln lokal. Die Zukunft beginnt jetzt.

 

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Rheinisches Revier

Braunkohle-Tagebau

Im Städtedreieck zwischen Köln, Aachen und Mönchengladbach wird Braunkohle im offenen Tagebau gefördert. Zum „Rheinischen Revier“ gehören die Kreise Düren, Euskirchen, Heinsberg, der Rhein-Erft-Kreis und der Rhein-Kreis Neuss sowie die Städteregion Aachen.

Für die Gewinnung der Braunkohle werden Jahrhunderte alte Dörfer dem Erdboden gleichgemacht (siehe Manheim). Pflanzen und Tieren, die teilweise vom Aussterben bedroht sind, wird der Lebensraum entzogen (siehe Hambacher Forst). Das Grundwasser wird abgepumpt. Der fruchtbare Boden wird weggebaggert. Kraterlandschaften entstehen.

Selbst wenn eine sogenannte Rekultivierung erfolgt, sind die landwirtschaftlichen Flächen verloren und die über Jahrhunderte gewachsenen Ortschaften und Wälder zerstört. Die Braunkohle ist nach kurzer Zeit verbrannt und nicht mehr verfügbar.

Nächste Schritte

Was kann ich jetzt konkret tun?

Sich auf der Plattform von energieliga.org einbringen: Blog-Beiträge kommentieren, Kontakt aufnehmen und ins Gespräch kommen.

Ansonsten gibt es viele weitere Möglichkeiten, wie sich jede einzelne Person an dem Prozess des Umbaus auf eine nachhaltige Energieversorgung beteiligen kann.

  1. Eigenes Verbrauchsverhalten ändern.
    • Sich des eigenen Energieverbrauchs bewusst werden.
    • Den Stromanbieter prüfen und evtl. wechseln. Private Haushalte beanspruchen ca. 25% des bundesweiten Stromverbrauchs.
  2. An Veranstaltungen im Rheinischen Revier teilnehmen.
  3. Die Organisationen, die im Rheinischen Revier aktiv sind, finanziell und/oder tatkräftig unterstützen.
  4. Mitglied einer Energiegenossenschaft werden oder eine gründen.
  5. Bei Zugang zu einer Außenwand, ein bis zwei Photovoltaik-Module montieren und mit einem Wechselrichter über einen Schukostecker in das Stromnetz einspeisen.
  6. Bei Zugang zu einem freien Dach in eine Photovoltaik-Anlage investieren: Schon mit 10 Quadratmeter Dachfläche können pro Jahr rund 1.500 kWh Strom erzeugt werden. Selbst erzeugter Strom kostet nur halb so viel wie der Strom vom Energieversorger.
  7. Sich beruflich in der Branche der Erneuerbaren Energien positionieren.
  8. Sich politisch engagieren.

 

Energie

Wie kann die Energiewende zu 100% Erneuerbaren Energien gelingen? Seit 2013 sammeln wir in einem Blog Infos und Links zu Seiten, die direkt oder indirekt Antworten auf diese Frage suchen – #ökologisch und #sozial.
https://sakuraenergie.wordpress.com/

Darauf aufbauend wollen wir ein konkretes Konzept entwickeln, wie die Energieversorgung im Rheinischen Revier – ohne Verbrennung von Braunkohle – aussehen kann.
https://energieliga.wordpress.com/category/alternative/

Das Rheinische Revier hat das Potential, sich zu einer Modellregion für einen erfolgreichen Strukturwandel zu entwickeln.

Wir haben die Wahl

Die Welt ist, wie wir sind. Sie wird, wie wir werden.

Am 2. August 2017 überstieg die menschliche Nachfrage an natürlichen Ressourcen die Kapazität der Erde zur Reproduktion dieser Ressourcen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Earth_Overshoot_Day

Deutschland überstieg diese Grenze bereits am 24. April 2017.
http://www.overshootday.org/about-earth-overshoot-day/country-overshoot-days/

Die entscheidenden Fragen: Dienen meine Handlungen dem Leben? Oder vernichte ich durch meine Handlungen mehr Leben, als sich regenerieren kann?